Unsere Gemeinde

Unsere Gemeinde wurde 1984 gegründet und gehört zur Diözese von Berlin und Deutschland des Moskauer Patriarchats. Die Diözese wird seit 1991 vom Erzbischof Feofan (Galinskij) geleitet.

1984 Der orthodoxe Priester Lukian Grabowski lässt sich beruflich in Konstanz nieder, sammelt orthodoxe Christen, und gründet im Auftrag seines Erzbischofs, Metropolit Iriney (Dr. Susemil), die Konstanzer orthodoxe Gemeinde "Hl. Prokopius von Lübeck und Ustjug". Sie gehört zur Diözese Bayern und Baden des Patriarchats Moskau.

1985 Der röm.-kath. Freiburger Metropolit, Erzbischof Oskar Saier, als bisheriger Nutzer, und das Land Baden-Württemberg als Eigner der Liegenschaft, überlassen die Maria-Magdalena-Kapelle der Gemeinde "Hl. Prokopius" zur liturgischen Benutzung für den orthodoxen Gottesdienst. Ab dem neuen orthodoxen Kirchenjahr werden hier nun regelmäßig die Göttliche Liturgie und die anderen Gottesdienste gefeiert.

1989 Erzpriester Lukian wird im November gesundheitshalber von der Gemeinde als Priester abberufen (+ 5.4.1990). Neuer Gemeindepfarrer der Hl. Prokopius-Gemeinde und Priester an der Maria-Magdalena-Kapelle ist ab Dezember P. Elias Herter.

1992 Die Maria-Magdalena-Kapelle wird Bischofskirche. Am 11. Oktober übernimmt S. Em., Metropolit Iriney (Dr. Iriney Susemil) Kapelle und Gemeinde als erster Pfarrherr. (Konstanz ist somit indirekt wieder Bischofssitz). Seine Kooperatoren sind Priester German Stillhard und Kosma Büchl. Der Nachfolger von Metropolit Iriney, Bischof Feofan von Berlin und ganz Deutschland (seit 24.01.1993), behält diesen Status bei.

1994 Priestermönch Kosma Büchl wird als zuständiger Gemeindepfarrer an der Maria-Magdalena-Kapelle ernannt.

2008 P. Kosma wird nach Tschechien für die Gründung eines Klosters versetzt. Priester Konstantin Schmidt, der am Priesterseminar in St. Petersburg studierte und in Freiburg als Priester tätig war, übernimmt die Gemeinde.